PO-VERGRÖßERUNG MIT IMPLANTATEN BEI DR MERTZ IN BERLIN
Für viele Personen gehört heute ein rundes, straffes Gesäß zum ästhetischen Körperideal. Trotz regelmäßigem Training im Fitnessstudio können manche Patientinnen und Patienten die gewünschte Form dennoch nicht erreichen, da die natürliche Gesäßform weitgehend genetisch bedingt ist und sich durch Sport nur begrenzt verändern lässt.
Für eine sichtbare und dauerhafte Formveränderung hat sich die Gesäßvergrößerung mit Implantaten als bewährte Methode in der plastischen Chirurgie etabliert. Im Gegensatz zur Gesäßvergrößerung mit Eigenfett ist dieses Verfahren unabhängig davon möglich, wie viel Fettgewebe am Körper vorhanden ist und ermöglicht eine gezielte Vergrößerung und Konturierung des Gesäßes.
In der Praxis in Berlin führt Dr. Mertz, Fachärztin für plastische und ästhetische Chirurgie, Gesäßvergrößerungen mit Implantaten durch. Je nach Ihrem Ausgangszustand und Ihren Wünschen ist es auch möglich, den Eingriff mit einer Fettabsaugung oder einer Eigenfetttransplantation zu kombinieren.
Wir informieren Sie darüber, wer für Gesäßimplantate geeignet ist, wie der Eingriff durchgeführt wird, mit welchen Risiken zu rechnen ist und wie viel eine Gesäßvergrößerung in Berlin kostet.
Wer eignet sich für Gesäßimplantate & wer nicht?
Die Gesäßvergrößerung mit Implantaten ist ein chirurgischer Eingriff, der sorgfältig geplant werden muss. Ob Sie für den Eingriff geeignet sind, klären wir im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs, doch es gibt einige Voraussetzungen, die wir bereits im Vorfeld nennen können.
Sie sollten die folgenden Voraussetzungen erfüllen
- Patientinnen und Patienten, die volljährig und bei guter körperlicher Gesundheit sind, gelten im Allgemeinen als geeignete Kandidaten für eine Gesäßvergrößerung mit Implantaten.
- Wichtig ist außerdem, dass Sie nicht rauchen oder rechtzeitig vor dem Eingriff mit dem Rauchen aufhören, da Nikotin die Durchblutung und damit die Wundheilung beeinträchtigt.
- Eine ausreichende Hautelastizität ist ebenfalls wichtig, damit sich das Gewebe an das neue Volumen anpassen kann.
- Ebenso wichtig sind realistische Erwartungen hinsichtlich des Ergebnisses, da die Implantatgröße stets von Ihrer individuellen Anatomie bestimmt wird.
Wann raten wir von einer Gesäßvergrößerung mit Implantaten ab?
Wir raten von einer Gesäßvergrößerung mit Implantaten ab, wenn beispielsweise schwere systemische Erkrankungen, bestehende Wundheilungsstörungen oder aktive Infektionen im Körper vorliegen, da diese das Operationsrisiko erheblich erhöhen.
Der Eingriff sollte auch nicht während einer Schwangerschaft durchgeführt werden. Wenn Sie stark übergewichtig sind, ist es sinnvoll, zunächst Gewicht zu verlieren, bevor Sie sich für eine Gesäßvergrößerung entscheiden.
Wenn Ihre Erwartungen an das Ergebnis nicht mit dem vereinbar sind, was anatomisch möglich ist, werden wir Sie im Beratungsgespräch offen darauf hinweisen und gemeinsam eine realistische Alternative besprechen.
Wann wird eine Gesäßvergrößerung mit Implantaten empfohlen?
Es gibt auch Methoden zur Gesäßvergrößerung ohne Operation, wie beispielsweise die Gesäßvergrößerung mit Hyaluronsäure. Bei diesem Verfahren werden Füllstoffe eingesetzt, um die Kontur des Gewebes sanft zu verändern. Das Problem bei dieser Methode ist, dass mit Hyaluronsäure nur minimale Konturveränderungen erzielt werden können, ähnlich wie bei der Behandlung feiner Falten im Gesicht. Zudem sind die Ergebnisse nicht dauerhaft und müssen regelmäßig aufgefrischt werden.
Eine Gesäßvergrößerung mit Implantaten hingegen ist immer dann empfehlenswert, wenn das Ziel darin besteht, sichtbares und dauerhaftes Volumen aufzubauen und das Gesäß nicht nur straffer, sondern auch deutlich größer zu machen. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn nicht genügend Körperfett für eine Eigenfetttransplantation zur Verfügung steht, da die Implantatoperation im Gegensatz zur Eigenfetttransplantation nicht auf vorhandene Fettreserven angewiesen ist.
Generell ist eine Gesäßvergrößerung eine Überlegung wert, wenn Sie mit der Form Ihres Gesäßes unzufrieden sind, sei es, weil es zu flach ist, an den Seiten nicht ausreichend definiert oder insgesamt zu klein ist. Die genauen Gründe und Ihre persönlichen Präferenzen werden wir bei Ihrem Beratungsgespräch ausführlich besprechen, ebenso wie die Frage, welche Implantatform und -größe am besten zu Ihrer Anatomie passt.
Implantate oder Eigenfett: Welche Methode ist die richtige für Sie?
Neben Implantaten ist das Brazilian Butt Lift (BBL) eine zweite etablierte Methode zur Gesäßvergrößerung, bei der körpereigenes Fettgewebe verwendet wird. Beide Verfahren haben unterschiedliche Vorteile, die im Rahmen des Beratungsgesprächs unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Situation abgewogen werden.
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Implantate |
Eigenfett (BBL) |
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Volumen |
Dauerhaftes Volumen |
Natürlicher Übergang zum umgebenden Gewebe |
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Voraussetzungen |
Auch für schlanke Patientinnen und Patienten möglich |
Ausreichende Fettreserven am Körper erforderlich |
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Volumenzunahme |
Größere Volumenzunahme möglich |
Begrenzte Volumenzunahme |
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Material |
Fremdkörper |
Eigengewebe |
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Risiko |
Risiko implantatbedingter Komplikationen |
Risiko, dass nicht alle übertragenen Fettzellen dauerhaft anwachsen |
Implantate eignen sich besonders, wenn Sie eine deutliche, dauerhafte Volumensteigerung wünschen oder wenn Ihnen keine ausreichenden Fettreserven für eine Transplantation zur Verfügung stehen, beispielsweise weil Sie schlank sind. Bei einem Brazilian Butt Lift wird zunächst Fett mittels Fettabsaugung aus Problemzonen wie Hüften, Bauch oder Rücken entnommen, anschließend aufbereitet und in das Gesäß injiziert. Diese Methode führt zu einem besonders natürlich aussehenden Ergebnis, setzt jedoch ausreichendes Fettgewebe am Körper voraus.
Welche Methode für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer ursprünglichen Körperform, Ihren Fettreserven und Ihrem gewünschten Ergebnis ab. Oftmals ist eine Kombination beider Verfahren sinnvoll, zum Beispiel ein Implantat für ein dauerhaftes Grundvolumen, ergänzt durch Eigenfett zur Feinabstimmung der seitlichen Konturen.
Wie funktioniert eine Gesäßvergrößerung mit Implantaten?
Wie bei jedem kosmetisch-plastisch-chirurgischen Eingriff beginnt der Prozess mit einem ausführlichen Beratungsgespräch und einer umfassenden Aufklärung. Während dieses Gesprächs führen wir eine körperliche Untersuchung durch, um Ihre allgemeine Eignung für eine Gesäßvergrößerung festzustellen und besprechen den gesamten Ablauf sowie die damit verbundenen potenziellen Risiken. Außerdem legen wir gemeinsam mit Ihnen die gewünschte Größe und Form Ihres Gesäßes fest. Wir erläutern Ihnen die Behandlungsmöglichkeiten mit Implantaten und Eigenfett und erstellen anschließend einen individuellen Behandlungsplan.
Der operative Eingriff
Eine Gesäßvergrößerung mit Implantaten dauert in der Regel etwa 45 Minuten und wird in unserer Klinik unter Vollnarkose durchgeführt. Der Schnitt zum Einsetzen des Gesäßimplantats erfolgt in der inneren Gesäßfalte und ist etwa 3 cm lang; nach der Heilung ist die Narbe kaum sichtbar.
In der Regel platzieren wir die Implantate unterhalb des Gesäßmuskels. Dadurch entsteht ein natürlicher, fließender Übergang; das Implantat kann sich nicht verschieben und das Gesäß fühlt sich weich und natürlich an. Am Ende der Operation überprüfen wir die korrekte Positionierung und Symmetrie beider Implantate, bevor wir den Schnitt mit mehreren Nahtschichten verschließen. Dank unserer minimalinvasiven Operationstechnik können wir in der Regel auf den Einsatz von Drainagen verzichten.
Auf Wunsch kann die Gesäßvergrößerung mit Implantaten mit einer Behandlung der seitlichen Gesäßregion mittels Eigenfett kombiniert werden.
Ambulant oder stationär
Wir führen die Gesäßvergrößerung mit Implantaten ambulant durch. Das bedeutet, dass Sie unsere Klinik in Berlin nach einer kurzen Beobachtungszeit noch am selben Tag verlassen können. Wenn Sie einen stationären Aufenthalt bevorzugen, kümmert sich unser Pflegepersonal gerne über Nacht in einem unserer Patientenzimmer um Sie.
Welche Formen und Größen von Implantaten gibt es?
Für die Gesäßvergrößerung verwenden wir Silikonimplantate von Polytech, einem Hersteller mit Sitz im Raum Frankfurt und einem der führenden Hersteller von Silikonimplantaten, der eines der umfangreichsten Sortimente für verschiedene Bereiche der Körperformung anbietet.
Runde, ovale und anatomische Implantate
Im Allgemeinen stehen für die Gesäßvergrößerung runde, ovale und tropfenförmige (anatomische) Implantate zur Verfügung. Runde Implantate verteilen das Volumen gleichmäßig und sorgen für eine volle, zentrale Wölbung. Ovale oder anatomische Implantate verjüngen sich nach unten hin und schaffen so einen weicheren, natürlicheren Übergang zum umgebenden Gewebe. Darüber hinaus unterscheiden sich die Implantate in ihrer Projektion, also darin, wie weit sie nach hinten hervorstehen, die von relativ flach bis stark ausgeprägt reicht.
Welche Form und Projektion für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer individuellen Anatomie ab, wie beispielsweise der Breite Ihres Beckens, der vorhandenen Weichteilbedeckung und der Elastizität Ihrer Haut. Während des Beratungsgesprächs werden wir gemeinsam ermitteln, welche Kombination aus Form, Breite, Länge und Projektion am besten zu Ihrem gewünschten Ergebnis passt.
Implantatgrößen
Gesäßimplantate werden in Kubikzentimetern (cc) gemessen. Gängige Größen reichen von etwa 250 bis 400 cc, können in manchen Fällen jedoch auch größer oder kleiner ausfallen. Wir wählen die geeignete Größe nicht allein nach Ihren Vorlieben aus, sondern richten uns nach Ihren Körpermaßen, der vorhandenen Weichteilbedeckung und der Hautelastizität. Ein zu großes Implantat kann die Haut überdehnen, schnell unnatürlich wirken und das Risiko von Komplikationen wie schlechter Wundheilung oder sichtbarer Verschiebung erhöhen. Deshalb empfehlen wir stets die Größe, die zu Ihrer Anatomie passt und ein harmonisches, langanhaltendes Ergebnis ermöglicht, nicht automatisch die größtmögliche Größe.
Wie verläuft der Heilungsprozess nach einer Gesäßvergrößerung mit Implantaten?
Jeder Heilungsprozess ist individuell und hängt unter anderem davon ab, wie Ihr Körper auf den Eingriff reagiert. Die folgende Übersicht dient als allgemeine Orientierung; die genauen Phasen werden wir bei Ihren Nachsorgeterminen ausführlich mit Ihnen besprechen.
Tag 1
Unmittelbar nach der Operation sind Schmerzen und ein Spannungsgefühl im Gesäß normal, lassen sich jedoch mit den verschriebenen Schmerzmitteln gut lindern. In der Regel können Sie entweder noch am Tag der Operation oder am nächsten Tag mit Unterstützung zum ersten Mal aufstehen. Kurze, vorsichtige Spaziergänge sind sogar empfehlenswert, da sie die Durchblutung fördern und der Bildung von Blutgerinnseln vorbeugen. In dieser frühen Phase sollten Sie jedoch längeres Sitzen oder das Liegen auf dem Rücken vermeiden.
Woche 1
Sitzen ist in der ersten Woche grundsätzlich möglich, sollte jedoch behutsam erfolgen und idealerweise mit einem speziellen Kissen, das den Druck auf die Operationsstelle entlastet. Zum Schlafen empfehlen wir die Bauch- oder Seitenlage; anfangs sollten Sie nur mit Unterstützung eines Kissens auf dem Rücken liegen. Nehmen Sie in dieser Woche die verschriebenen Schmerzmittel sowie gegebenenfalls Medikamente zur Thromboseprophylaxe ein.
Woche 2
Sofern Sie schmerzfrei und voll bei Bewusstsein sind, können Sie in der Regel ab der zweiten Woche wieder Auto fahren. Auch die Rückkehr zu leichter, vorwiegend sitzender Büroarbeit ist für viele Patientinnen und Patienten zu diesem Zeitpunkt möglich. Bei körperlich anstrengenden Berufen ist in der Regel eine längere Pause erforderlich, die wir individuell mit Ihnen abstimmen.
Woche 4
Leichte körperliche Betätigung wie Spazierengehen ist erlaubt, intensiveres Training, insbesondere Übungen, die die Bein- und Gesäßmuskulatur belasten, sollte jedoch weiterhin vermieden werden.
Woche 8
Etwa in der achten Woche ist das Gewebe in den meisten Fällen fest genug, um eine vollständige Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten und körperlicher Anstrengung zu ermöglichen. Auch hier gilt: Steigern Sie die Intensität schrittweise und achten Sie darauf, wie Ihr Körper darauf reagiert.
Monate 3 bis 6
Es dauert etwa 3 bis 6 Monate, bis sich das Gewebe vollständig stabilisiert hat und verbleibende Schwellungen abgeklungen sind. Erst dann lässt sich das Endergebnis Ihrer Gesäßvergrößerung mit Implantaten beurteilen.
Wie stark sind die Schmerzen nach einer Gesäßvergrößerung?
Da das Gewebe im Gesäßbereich durch das neue Implantat gedehnt wird, sind nach der Operation gewisse Schmerzen aufgrund der Schnittwunde und der Spannung zu erwarten. Die Stärke dieser Schmerzen variiert von Patient zu Patient; viele beschreiben sie als deutlich spürbar, aber erträglich und mit Medikamenten zuverlässig kontrollierbar.
Die Beschwerden sind in der Regel in den ersten ein bis drei Tagen nach dem Eingriff am stärksten, insbesondere beim Aufstehen, Hinsetzen oder bei Bewegungen, die die Gesäßmuskulatur beanspruchen. Danach lassen die Schmerzen im Allgemeinen allmählich nach. Nach etwa einer Woche berichten die meisten Patientinnen und Patienten von einer deutlichen Besserung; ein leichtes Ziehen oder Spannungsgefühl kann jedoch noch mehrere Wochen anhalten, insbesondere bei längerem Sitzen oder körperlicher Aktivität.
Zur Schmerzlinderung erhalten Sie von uns nach dem Eingriff gängige Schmerzmittel, die Sie in den ersten Tagen regelmäßig gemäß der Anweisung einnehmen sollten, auch bevor die Schmerzen stark werden. Dadurch lassen sich die Wundschmerzen in der Regel gut unter Kontrolle halten. Sollten die Schmerzen ungewöhnlich stark sein, deutlich zunehmen oder von Fieber, Rötungen oder Schwellungen begleitet werden, sollten Sie sich umgehend mit uns in Verbindung setzen, damit wir mögliche Komplikationen ausschließen können.
Alltag nach einer Gesäßvergrößerung: Was dürfen Sie wieder tun & ab wann?
Neben dem Heilungsprozess interessiert viele Patientinnen und Patienten vor allem, wann sie bestimmte Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen können. Hier ein kurzer Überblick:
- Sitzen: Setzen Sie sich in den ersten Tagen nur kurz und vorsichtig hin, am besten mit einem Kissen, um den Druck zu entlasten. Ab der zweiten Woche ist normales Sitzen in der Regel wieder möglich.
- Schlafen: Vorzugsweise auf dem Bauch oder auf der Seite; das Schlafen auf dem Rücken ist mit Kissenunterstützung möglich. Nach einigen Wochen können Sie wieder zu Ihrer gewohnten Schlafposition zurückkehren.
- Flugreisen: Aufgrund des erhöhten Thromboserisikos und der Veränderungen des Kabinendrucks empfehlen wir, mindestens 2 bis 3 Wochen zu warten, bevor Sie wieder fliegen. Den genauen Zeitpunkt legen wir individuell mit Ihnen fest, abhängig von der geplanten Flugdauer.
- Autofahren: In der Regel ab der zweiten Woche wieder möglich, vorausgesetzt, Sie sind schmerzfrei und Ihre Reaktionszeit ist uneingeschränkt.
- Fitness und Sport: Leichte Bewegung wie Spazierengehen ist schon früh erlaubt; Krafttraining und Übungen für die Bein- und Gesäßmuskulatur sollten erst nach mindestens vier Wochen wieder aufgenommen werden.
- Joggen: Da das Gesäß beim Joggen ständigen Stößen ausgesetzt ist, sollten Sie erst nach etwa sechs bis acht Wochen wieder mit dem Joggen beginnen, wenn das Gewebe ausreichend widerstandsfähig ist.
- Sauna: Aufgrund der Hitze und Luftfeuchtigkeit sowie der Infektionsgefahr für die frische Narbe sollten Sie einen erneuten Saunabesuch erst planen, wenn die Wunde vollständig verheilt ist, in der Regel nach vier bis sechs Wochen.
- Schwimmen: Sie sollten ebenfalls warten, bis die Wunde vollständig verheilt ist, bevor Sie Schwimmbäder, Seen oder das Meer besuchen, da offene oder erst kürzlich verheilte Wunden anfällig für Infektionen sind.
- Radfahren: Da der Sattel direkten Druck auf den Operationsbereich ausübt, wird Radfahren in der Regel erst nach vier bis sechs Wochen empfohlen, je nachdem, wie Sie sich fühlen.
Dies sind allgemeine Richtlinien; den für Sie geeigneten Zeitpunkt werden wir gemeinsam bei Ihren Nachsorgeterminen festlegen.
Narben nach einer Gesäßvergrößerung
Der Schnitt zum Einsetzen der Implantate erfolgt in der inneren Gesäßfalte und ist etwa 3 cm lang. Diese Stelle wurde bewusst gewählt, da die Narbe dort selbst im Sitzen, Stehen oder beim Tragen von Badebekleidung kaum sichtbar ist.
In den ersten Wochen ist die Narbe in der Regel noch gerötet und leicht erhaben; dies ist ein normaler Teil des Heilungsprozesses. Mit der Zeit wird sie allmählich verblassen und sich abflachen, bis sie nach einigen Monaten nur noch als feine, helle Linie sichtbar ist. Der vollständige Reifungsprozess einer Narbe kann bis zu 12 Monate dauern.
Um ein möglichst unauffälliges Ergebnis zu erzielen, empfehlen wir eine konsequente Narbenpflege: Halten Sie die Wunde in der Anfangsphase sauber und trocken, vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung auf die frische Narbe und verwenden Sie, sobald die Wunde verheilt ist, bei Bedarf die von uns empfohlenen Narbenpflegeprodukte.
Welche Risiken sind mit einer Gesäßvergrößerung mittels Implantaten verbunden?
Selbst wenn sie nach höchsten Standards durchgeführt wird, ist eine Gesäßvergrößerung mittels Implantaten ein chirurgischer Eingriff, der Risiken birgt. Wir werden Ihnen diese Risiken während Ihres Beratungsgesprächs ausführlich erläutern, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
- Kapselkontraktur: Verhärtung der körpereigenen Bindegewebskapsel um das Implantat herum; dies kann zu Deformitäten oder Schmerzen führen und erfordert unter Umständen eine Korrekturoperation.
- Implantatverschiebung: Eine seltene Verschiebung der Implantatposition, die zu einer sichtbaren Asymmetrie führt; diese muss operativ korrigiert werden.
- Serom: Eine Ansammlung von Wundflüssigkeit; diese bildet sich in der Regel von selbst zurück, größere Mengen werden jedoch abgelassen.
- Hämatom: Bluterguss oder postoperative Blutung im Operationsbereich; schwere Fälle müssen chirurgisch drainiert werden.
- Infektion: Erkennbar an Rötung, Schwellung oder Fieber; wird mit Antibiotika behandelt; in schweren Fällen kann eine vorübergehende Entfernung des Implantats erforderlich sein.
- Beeinträchtigte Wundheilung: Verzögerte Heilung, die durch Rauchen, Diabetes oder Durchblutungsstörungen verschlimmert wird.
- Asymmetrie: Leichte Unterschiede sind normal; ausgeprägte Fälle sind selten und können operativ korrigiert werden.
- Implantatruptur: Ein Riss in der Implantathülle; bei modernen kohäsiven Silikongel-Implantaten sehr selten; erfordert einen Austausch.
- Nachoperationen: Manchmal notwendig bei Komplikationen wie Kapselkontraktur, Verschiebung oder Ruptur.
- Narbenbildung: In seltenen Fällen kann die Narbenbildung übermäßig stark oder verdickt sein; dies ist individuell unterschiedlich.
- Anästhesierisiken: Risiken der Vollnarkose wie Übelkeit oder Durchblutungsschwankungen; unser Team wird Ihre Eignung im Vorfeld beurteilen.
- Thrombose: Vorbeugung durch Kompressionsstrümpfe, gegebenenfalls gerinnungshemmende Medikamente und frühzeitige Mobilisierung.
Wie lassen sich diese Risiken verringern?
Das Komplikationsrisiko lässt sich durch mehrere Faktoren deutlich senken:
- eine gründliche präoperative Untersuchung und Patientenauswahl,
- eine auf Ihre Anatomie abgestimmte Implantatgröße,
- höchste Hygienestandards im Operationssaal,
- die Erfahrung der operierenden Chirurgin sowie
- Ihre konsequente Mitarbeit während der Nachsorge, beispielsweise durch Schonung, den Verzicht auf Rauchen und die Einhaltung der Nachsorgetermine.
Genau aus diesem Grund legt Dr. Mertz vor jedem Eingriff so großen Wert auf eine gründliche präoperative Untersuchung und eine individuelle Beratung.
Erfahrungsberichte zur Po-Vergrößerung mit Implantaten in Berlin
- Ich habe mir bei Frau Doktor Mertz im Mai 2022 den Po mit Implantaten vergrößern lassen. Ich habe mich von ihr und dem gesamtem Team sehr gut betreut gefühlt und auch die Operation und die Nachsorge sind sehr gut verlaufen. Ich werde mir in der Klinik auch die Brüste operieren lassen da mein Vertrauen sehr groß ist. Vielen Dank und besonderen Dank an Steffi für die genommene Zeit 🙂
- Ich bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis . Frau Dr. Mertz ist eine tolle Ärztin und auch das Praxisteam ist super. Ich kann sie nur weiter empfehlen .
- Herzensempfehlung - mit diesem Wort hat meine Freundin mir Fr. Dr. Mertz und ihr Team empfohlen. Das erste Gespräch war einfach super - ich hab mich ernstgenommen und gut beraten gefühlt. Wir haben in Ruhe rumprobiert, bis wir das perfekte Implantat hatte. Ich wurde über Risiken, Vor- und Nachsorge, sowie den OP Tag aufgeklärt und konnte allerlei Fragen stellen, ohne schief angeguckt zu werden. Der OP Tag war 4 Wochen später - das Team war einfach wow! Ich liebe das Ergebnis!
- Frau Dr. Mertz sowie ihr gesamtes Team - vertrauenswürdig, sicheres Gefühl wurde gegeben. Das authentische Team war für mich immer sehr gut zu erreichen und für jede Frage da. Der Beratungstermin war umfangreich, man hat sich Zeit für mich genommen. Die OP verlief sehr gut, ob vorher, währenddessen als auch danach. Alle Ärzte waren an dem wichtigen Tag super lieb und wirkten beruhigend auf mich. Durch die vielen Nachkontrolltermine möchte das Team sicher gehen, dass die Heilung optimal verläuft.
Wie lange halten Gesäßimplantate?
Moderne Gesäßimplantate sind auf eine sehr lange Lebensdauer ausgelegt; ein automatischer Austausch nach einer bestimmten Anzahl von Jahren ist heute nicht mehr erforderlich. Viele Patientinnen und Patienten behalten ihre Implantate jahrzehntelang, manchmal sogar ein Leben lang, sofern keine Komplikationen auftreten. Die von uns verwendeten Polytech-Implantate verfügen zudem über eine lebenslange Herstellergarantie.
Ein Austausch ist in der Regel nur dann erforderlich, wenn eine Komplikation auftritt, wie beispielsweise eine Kapselkontraktur, eine Implantatverschiebung oder, in seltenen Fällen, ein Riss der Implantathülle. Auch der starke Wunsch nach einer anderen Größe oder Form kann ein Grund für einen späteren Implantataustausch sein.
Der natürliche Alterungsprozess des Körpers, wie beispielsweise ein Verlust der Hautelastizität oder Gewebeveränderungen, hat keinen Einfluss auf das Implantat selbst, kann jedoch dessen äußeres Erscheinungsbild im Laufe der Jahre leicht verändern. Dies ist jedoch kein Grund für einen zwingenden Implantatwechsel; stattdessen kann dies bei regelmäßigen Nachuntersuchungen überwacht und bei Bedarf mit Ihnen besprochen werden.
Welche Ergebnisse können Sie realistisch von einer Gesäßvergrößerung erwarten?
Wie groß Ihr Gesäß mit Implantaten werden kann, hängt in erster Linie von Ihrer individuellen Anatomie ab. Verschiedene Faktoren setzen der maximal möglichen Implantatgröße eine natürliche Grenze, unabhängig davon, welche Größe Sie sich wünschen.
Unser Ziel ist es stets, ein Ergebnis zu erzielen, das die Proportionen Ihres restlichen Körpers ergänzt. Ein Implantat, das für Ihre Anatomie zu groß ist, wirkt selten harmonisch und erhöht zudem das Risiko von Komplikationen. Deshalb besprechen wir bei der Erstberatung offen mit Ihnen, welche Größe realistisch gesehen zu einem ausgewogenen Gesamtbild führt.
Wie fühlen sich Gesäßimplantate an?
Eine der häufigsten Fragen, die Menschen stellen, bevor sie sich für eine Gesäßvergrößerung entscheiden, betrifft das Gefühl nach dem Eingriff. Da wir die Implantate unter dem Gesäßmuskel platzieren, werden sie von einer natürlichen Gewebeschicht bedeckt. Daher fühlt sich das Gesäß in der Regel weich und natürlich an; das Implantat selbst ist unter den Muskel- und Fettschichten in der Regel nicht direkt tastbar.
Auch optisch ist bei korrekter Auswahl und Platzierung des Implantats in der Regel nicht zu erkennen, dass ein Implantat eingesetzt wurde; die Kontur wirkt harmonisch und natürlich gerundet. Sobald die Heilung abgeschlossen ist, können Sie ohne Einschränkungen sitzen, da das Implantat durch seine Position unter dem Muskel gut geschützt und sicher verankert ist.
Gesäßimplantate, Gewichtsschwankungen & Schwangerschaft
Da Gesäßimplantate unter dem Gesäßmuskel platziert werden und vom Fettgewebe getrennt sind, bleibt das durch das Implantat geschaffene Volumen in der Regel auch bei Gewichtsschwankungen unverändert. Eine Gewichtszunahme kann jedoch die umgebende Kontur verändern, da zusätzliches Körperfett die Form des gesamten Gesäßbereichs beeinflusst. Umgekehrt kann ein erheblicher Gewichtsverlust dazu führen, dass die Haut an Elastizität verliert, was eine leichte Veränderung des Gesamterscheinungsbildes zur Folge hat.
Eine Schwangerschaft ist nach einer Gesäßvergrößerung mit Implantaten grundsätzlich möglich und stellt kein besonderes Risiko für das Implantat selbst dar. Aufgrund der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft und hormonbedingter Veränderungen der Haut kann sich das ästhetische Ergebnis danach jedoch etwas verändern, ähnlich wie es auch ohne Implantate der Fall wäre. In den meisten Fällen bleibt die grundlegende Wirkung des Implantats jedoch erhalten. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sprechen Sie dies bitte gerne im Voraus mit uns ab, damit wir gemeinsam den optimalen Zeitpunkt für Ihre Gesäßvergrößerung festlegen können.
Wissenschaftlicher Überblick: Sicherheit moderner Gesäßimplantate
Die Sicherheit von Gesäßimplantaten hat sich in den letzten Jahren dank Fortschritten bei den Materialien und der Herstellung deutlich verbessert. Die von uns verwendeten Implantate sind mit kohäsivem Silikongel gefüllt, einem Material, das auch unter mechanischer Belastung seine Form behält und selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Beschädigung der Hülle nicht ausläuft. Das verwendete Silikon enthält keine Zusatzstoffe wie Weichmacher, und wissenschaftliche Studien haben bislang keine Hinweise auf allergische Reaktionen der Patientinnen und Patienten auf das Material ergeben.
Ein weiteres charakteristisches Merkmal unserer Implantate ist ihre speziell entwickelte Oberflächenstruktur. Durch jahrelange Forschung wurde diese so optimiert, dass sie nachweislich zu einer deutlichen Verringerung des Risikos einer Kapselkontraktur beiträgt, einer der häufigsten Langzeitkomplikationen im Zusammenhang mit Brustimplantaten.
Neben dem Material spielt die Wahl zertifizierter Implantate eine zentrale Rolle für Ihre Sicherheit. Wir verwenden ausschließlich Produkte eines etablierten deutschen Herstellers, die strenge europäische Qualitäts- und Zulassungsstandards erfüllen.
Die Erfahrung der behandelnden Chirurgin ist jedoch mindestens ebenso entscheidend wie das Material selbst. Eine sorgfältige Planung, von der Auswahl des Implantats über die Festlegung der Implantattasche bis hin zur präzisen Operationstechnik, hat einen erheblichen Einfluss auf das ästhetische Ergebnis und die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen. Als Fachärztin für plastische und ästhetische Chirurgie verfügt Dr. Mertz über die entsprechenden Qualifikationen und langjährige Erfahrung mit der Gesäßvergrößerung mittels Implantaten.
Wie viel kostet eine Gesäßvergrößerung?
Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage nach den Kosten einer Gesäßvergrößerung in unserer Klinik in Berlin, da diese von Ihrem individuellen Behandlungsplan abhängen. In der Regel betragen die Kosten für eine Gesäßvergrößerung ab 12.900 €.
Warum sollten Sie sich für Dr. Mertz entscheiden, wenn es um eine Gesäßvergrößerung mit Implantaten geht?
Wenn Sie sich für eine Gesäßvergrößerung mit Implantaten entschieden haben, sind wir die richtige Wahl für Sie. Das liegt zum einen an der langjährigen Erfahrung von Dr. Mertz mit diesem Eingriff und zum anderen an den hohen Standards, die wir uns selbst setzen. Wir verwenden ausschließlich Silikonimplantate eines führenden deutschen Herstellers und legen stets größten Wert auf zertifizierte Qualität.
Darüber hinaus legen wir großen Wert auf eine umfassende, individuelle Beratung, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihre Anatomie zugeschnitten ist. So können wir ganz auf Ihre Wünsche eingehen und gemeinsam mit Ihnen das für Sie passende Ergebnis erzielen. Wenn Sie sich eine harmonischere Silhouette wünschen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren und einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren, bei dem wir alle Möglichkeiten, aber auch alle Risiken, ausführlich mit Ihnen besprechen.
Häufig gestellte Fragen zur Gesäßvergrößerung mit Implantaten
Wie lange halten Po-Implantate?
Moderne Gesäßimplantate sind auf eine sehr lange Lebensdauer ausgelegt und können oft ein Leben lang im Körper verbleiben, sofern keine Komplikationen auftreten.
Muss ich Implantate bei einer Po-Vergrößerung irgendwann wechseln?
Ein routinemäßiger Austausch ist nicht erforderlich. Ein Austausch ist nur im Falle von Komplikationen wie einer Kapselkontraktur oder auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin oder des Patienten nach einer anderen Größe erforderlich.
Können Implantate nach einer Po-Vergrößerung verrutschen?
Da wir die Implantate unter den Gesäßmuskel einsetzen, kommt es selten zu einer Verschiebung. In Einzelfällen kann dies jedoch vorkommen und chirurgisch korrigiert werden.
Kann ein Po-Implantat reißen?
Bei den von uns verwendeten Implantaten aus kohäsivem Silikongel ist ein Reißen der Hülle sehr selten, aber nicht völlig ausgeschlossen. In diesem Fall wird das betroffene Implantat ersetzt.
Können Implantate im Po wieder entfernt werden?
Ja, eine Entfernung ist grundsätzlich jederzeit möglich, sowohl aus medizinischen als auch aus persönlichen Gründen. Da sich das Gewebe an das Implantat angepasst hat, besprechen wir im Vorfeld, wie sich das Ergebnis nach der Entfernung voraussichtlich verändern wird.
Wie lange bin ich arbeitsunfähig nach einer Po-Vergrößerung?
Bei Patientinnen und Patienten mit überwiegend sitzenden Tätigkeiten können viele nach ein bis zwei Wochen wieder zur Arbeit zurückkehren, bei körperlich anstrengenden Berufen dauert es entsprechend länger.
Kann ich auf den Po-Implantaten schlafen?
In der ersten Woche sollten Sie sich vorsichtig mit einem Kissen unterlegen, um den Druck zu entlasten. Da die Implantate unter dem Gesäßmuskel gut geschützt sind, sind normales Liegen und Sitzen nach der Anfangsphase problemlos möglich.
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